Die Würfel sind gefallen
CDU,SPD und Linke setzen mindestens für die nächsten 13 Jahre weiter auf die alte Verbrennertechnologie. Noch stärkere gasbetriebene Blockheizkraftwerke werden nun gekauft. Betriebsmittel ist das inzwischen zum Spielball der Geopolitik gewordene Gas.
Fernwärme.
Die Kosten für das Klima beziffern die Stadtwerke gegenüber dem Aufsichtsrat selber:
Zumindest der Strom aus den neuen Blockheizkraftwerken wird "dreckig" wie Strom aus der Braunkohle. Sagen die Stadtwerke und wir staunen und zweifeln:
(Quelle: Vorlage zur Aufsichtsratssitzung am 1.10.2025 Tagesordnungspunkt 2 Anlage 2 Folie Nr. 2.)
Danach erzeugt durchschnittler Strom pro kW 560 g CO2. Andere Quellen geben ca. 360 g CO2 an;
Braunkohlenstrom emittiert pro kW 430 g CO2 ;
Und der einzuspeisende Strom erzeugt sagenhafte 860 g CO2.
Reine Gaskraftwerke erzeugen übrigens nur 21 g pro KW. Wir können den Angaben der Stadtwerke kaum glauben.
Wie sich die Kosten für einen "Musterhaushalt" durch die Investition erhöhen werden, das will die BmU von der Geschäftsführung nun wissen.
06.11.2025
Hier ein Prüfraster zu den Fernwärmerechnungen der Verbrauchsjahre 2024 bis 2026:
Wir setzen unser Experiment mit dem Thema Fernwärme fort: Kann Künstliche Intelligenz die komplexen und manchmal sperrigen Inhalte der Kommunalpolitik so aufbereiten, dass sie für alle verständlich werden?
April 2025 BmU stellt den Antrag im Aufsichtsrat, die Preisgestaltung vom Zockerindex zu befreien
Die künftige Fernwärmeversorgung steht am Scheideweg.
Hohe Investitionen (120 Millionen) in das uralte Netz und einen neuen Erzeugerpark sind notwendig, welche die Stadtwerke aber erkennbar nicht oder nur zu höheren Zinsen leisten kann.
Investitionen, mit welchen die tief in das Schuldenloch fallende Stadt Erkrath durch Kapitalerhöhung nicht mehr leisten kann.
Viel zu spät haben die Stadtwerke auf die seit Jahren (2019) auf dem Tisch liegenden Vorschläge der BmU reagiert, die Möglichkeiten der Geothermie zu prüfen. Geothermie hat in Hochdahl an Wärmegestehungskosten ca. 10 Cent (Stand 3/2026) nach zunächst geschätzten 4,2 ct/kWh. Zur Zeit liegt der Arbeitspreis der Fernwärme bei 14 bis 16 ct/kWh.
Es geht noch preiswerter:
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