Kämmerer legt die "Daumenschrauben" an.
Da halfen auch die Drohungen des Kämmerers nicht, mittelalterliche Folterinstrumente einzusetzen.
Bürgermeister und CDU stimmten gegen den Haushaltsplan und damit auch das Haushaltssicherungskonzept.
"Brutalsparen" ist nun angesagt, falls sich die Mehrheitsführer aus CDU und SPD - deren Handschrift der Haushaltsplan und das Haushaltssicherungskonzept trägt - nicht doch noch einigen.
Das Gesetz zwingt den Kämmerer, nur noch gesetzlich zwingende Ausgaben zu tätigen, dazu gehören auch die Leistungen an und für Vereine, ein Beförderungsstopp usw.
Hier die - allerdings von der BmU gar nicht gehaltene -2026-05-haushaltsrede.pdf. Im Gegensatz zum üblichen Verfahren, wurde von einer Mehrheit der Fraktionen eine Rede erst gar nicht zugelassen.
Weitere Berichte zum "Drama":
Bericht einer Journalistin von erkrath.jetzt vor Ort
Bernhard Osterwind: Ein Haushaltsplan, erst Recht ein Haushaltssicherungskonzept, geht nie so aus dem Rat heraus, wie er von der Verwaltung hereingegen wurde. Indirekt hat die CDU ihr Ziel erreicht: "Brutalsparen und Daumenschrauben". Nichts anderes ist das Ergebnis der Politik der CDU in Bund, Land und Stadt. Bin gespannt, wann die SPD unter den Daumenschrauben quiekt."